Der Wunsch nach eigenem Immobilienbesitz lässt die Preise weiter steigen.
Das eigene Häuschen steht hoch im Kurs und durch die niedrigen Kreditzinsen scheint es wirtschaftlicher zu sein, ins Eigentumsobjekt zu investieren, statt zu mieten. Als Altersvorsorge wirf ein Haus hohe Renditen ab, zumindest für die, die bereits investiert haben.
Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser sind im zweiten Quartal um 2,9 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal dieses Jahres gestiegen. Eigentumswohnungen sind im Schnitt um 1,3 Prozent teurer geworden. Wer im zweiten Quartal eine Immobilie gekauft hat, musste durchschnittlich 38 Prozent mehr bezahlen als noch vor fünf Jahren.
Auch der Preis für Eigentumswohnungen bleibt weiter hoch. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage von Selbstnutzern und Kapitalanlägern verzeichnen die Metropolen eine weiterhin dynamische Preisentwicklung. Spitzenreiter ist immer noch München mit Preisen für Eigentumswohnungen von durchschnittlich 7220 Euro pro Quadratmeter.
Der Mietpreisanstieg in Rosenheim ist dagegen überschaubar.
Anders als die Kaufpreise, haben die Mieten in den vergangenen zwei Jahren kaum zugelegt.
Die Wachstumsdynamik im Landkreis Rosenheim hinsichtlich der Neuvertragsmieten hat sich abgemildert (jeweils zweites Quartal zum ersten Quartal 2020): Rosenheim: -5,4 Prozent;
Es ist nicht klar, ob der starke Preisanstieg auf eine höhere Nachfrage durch die Corona-Krise zurückzuführen ist. Die Auswirkungen der Pandemie auf die Immobilienpreise in Deutschland scheinen bisher gering zu sein.
Quelle: F+B Wohn-Index 2020